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    <updated>2026-05-01T00:36:00+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Biotin</title>
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                                            Das &quot;Schönheitsvitamin&quot;
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                 Biotin, das Vitamin das unter anderem Haare, Haut und Nägel stärkt und allgemein gesund aussehen lässt. Biotin wird auch als Vitamin B7 oder Vitamin H (für Haut) bezeichnet und ist ausserdem auch für Stoffwechselprozesse sehr wichtig:  Es unterstützt bei der Verarbeitung von Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten, und ist auch dafür bekannt, dabei zu helfen einen erhöhten Cholesterinspiegel wieder zu senken.  Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Nüsse, Eigelb oder verschiedene Getreideprodukte versorgen den Körper mit Biotin. Auch Champignons weisen ebenfalls nicht unerhebliche Mengen an Vitamin B7 auf.&amp;nbsp; 
  Welche Wirkung hat Biotin genau?  Biotin wird auch manchmal als „Schönheitsvitamin“ bezeichnet: Es übernimmt wichtige Aufgaben im Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel und versorgt die Haut über die Talgdrüsen mit schützenden Lipiden (Fetten). Der Feuchtigkeitsgehalt der Haut wird durch ausreichend über die Nahrung aufgenommenes Biotin verbessert. So sorgt das Vitamin B7 unter anderem für ein gesundes Hautbild und bewahrt die Haut vor Austrocknung und Alterung. Denn durch diese Wirkung kann Biotin Falten vorbeugen; Trockenheitsfältchen bilden sich manchmal schon recht früh.&amp;nbsp;Durch die Aufnahme von Biotin kann dieser Prozess aber teilweise verlangsamt werden. Später, in den Wechseljahren und mit steigendem Alter verliert die Haut außerdem dann immer mehr die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden. Sie wird empfindlicher und trockener. Hier hilft eine hohe Aufnahme von Biotin ebenfalls. 
  Hilft Biotin auch bei Akne?  Ob Biotin Akne und Pickel reduzieren kann, wird in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Vermutet wird, dass es die Eigenschaft besitzt, Entzündungen zu hemmen. Dies würde dann auch bedeuten, dass es die Entstehung von entzündlichen Hautreaktionen wie Pickel und Akne mindern kann. Es gibt aber auch gegenteilige Berichte. 
  Biotin für Haare und Nägel  Bekannt ist dagegen die Wirkung von Biotin auf die Haare: Biotin, welches mit der Nahrug aufgenommen wird, kann die Haarsturktur stärken, einfach indem es die Keratinbildung anregt. So wird brüchiges und sprödes Haar wieder geschmeidig und kräftig.  Keratin-Proteine werden auch für den Aufbau der Nägel benötigt. Bei ausreichend Biotin-Zufuhr bleiben die Nägel an Fingern und Zehen fest und gesund. 
 
  Wie äußert sich Biotinmangel?  Neben vielen weiteren subtileren körperlichen Symptomen kann ein Biotinmangel Haare, Haut und Nägel in ihrer Struktur verändern, was sie ungesund wirken lässt. Durch die heutige Ernährung tritt ein Biotinmangel zwar nur noch selten auf. Mögliche Ursachen können beispielsweise eine Dünndarm- oder Nierenerkrankungen, Alkoholismus und bestimmte Arzneimittel (solche gegen Krampfanfälle sind hier besonders zu erwähnen) sein. Ein Biotinmangel zeigt sich also auf unterschiedliche Weise: 
 
 
 Die Haut wirkt fahl, trocknet aus und wird empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen. 
 Es kommt zu Haarausfall oder die Haare werden trocken, spröde und brüchig. 
 Die Nägel werden brüchig, teilweise kann es vorkommen, dass sich einzelne Nagelschichten voneinander lösen und sich die Nägel dadurch aufspalten. 
 
 Dabei ist zu beachten, dass die genannten Symptome nicht in jedem Fall einen Mangel an Vitamin Biotin als Ursache haben. Auch andere Mangelzustände durch Erkrankungen, Diäten, äussere Umweltfaktoren sowie unpassende Hautpflege sind mögliche Auslöser für trockene und sehr trockene Gesichtshaut, einen fahlen Hautteint oder empfindliche Gesichtshaut.&amp;nbsp;    
 
 
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                            <updated>2023-12-08T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Niacin – Vitamin B3</title>
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                                            Ein Alleskönner im Stoffwechsel
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                 Niacin, auch bekannt als Vitamin B3, übernimmt im zahlreiche Aufgaben im Stoffwechsel. Es trägt zur Hautgesundheit bei, beeinflusst&amp;nbsp; auch die Blutfettwerte positiv und wirkt sich auf Ihre Stimmung aus.  Ein Niacin Mangel dagegen kann schwere Folgen haben. Zu den Mangelerscheinungen gehören neben depressiven Verstimmungen&amp;nbsp;und&amp;nbsp;Durchfall auch&amp;nbsp;Demenz und Hautbeschwerden.  Stellen Sie sich im Folgenden auf einen ungewähnlich langen Blogartikel ein. Vitamin B3 ist sehr vielseitig, und sehr gut erforscht. Wir konnten eine ganze Menge Informationen über dieses wichtige Vitamin zusammentragen.   
  Was genau ist Niacin und wie wurde es entdeckt?  
 Niacin gehört ebenso wie Vitamin B12 oder&amp;nbsp;Vitamin B6 etc.&amp;nbsp;zur Gruppe der&amp;nbsp;Vitamine&amp;nbsp;aus dem B-Komplex.  Früher wurde Niacin auch als Vitamin B3 bezeichnet, dieser Name ist jedoch heute nicht mehr so sehr gebräuchlich. Eine weitere Bezeichnung ist Nicotinsäure: Bei der Oxidation von Nicotin wurde einst Niacin entdeckt, daher die Bezeichnung. Es gibt weitere Bezeichnungen, und chemische Einzelheiten zum Namen, die hier etwas zu sehr ins Detail gehen. 
 Niacin findet sich in allen&amp;nbsp;menschlichen Körperzellen. Hauptspeicherort ist die Leber, da sie hier das zentrale Stoffwechselorgan ist. Die Leber ist auch in der Lage kleine Mengen Niacin selbst zu produzieren und wandelt es ausserdem in die Coenzyme NAD und NADP um. Weitere Speicherorte sind die roten Blutkörperchen.  Die Reservekapazität für Niacin ist dabei nicht besonders groß und reicht bei einem Erwachsenen durchschnittlich nur 3 Wochen. 
 Rezeptoren für Niacin finden sich zum Beispiel im sogenannten &quot;anterioren cingulären Cortex&quot;, einem Teil des Gehirns. Allerdings gelangt es ausschließlich in der Unterform des Nicotinamid ins Gehirn. Die Nicotinsäure selbst kann die Blut-Hirn-Schranke nicht passieren. 
 Die Entdeckung des Niacins ist sehr eng mit der Geschichte der sog. Pellagra-Erkrankung verbunden. Dies tritt besonders hervor, wenn man weiß, dass Niacin früher auch als PP-Faktor (Pellagra Preventing Factor - Pellagravorbeugender Faktor) bekannt war. Pellagra tritt vor allem bei einer einseitigen Ernährung mit Mais- und Hirseprodukten auf und ist durch Symptome wie Durchfall, Hauterkrankungen und Demenz gekennzeichnet. Dazu jedoch später mehr. 
 Niacin wurde das erste mal im Jahr 1867 durch die Oxidation von Nicotin gewonnen. Damals wurde die Substanz vor allem in der Fotografie verwendet. Ein Nutzen für die&amp;nbsp;Gesundheit&amp;nbsp;war zu dieser Zeit noch nicht bekannt. 
 Der Biochemiker Casimir Funk isolierte Niacin dann im Jahr 1912 aus Hefe und Reiskleie. Eigentlich war er auf der Suche nach einem Heilmittel für die BeriBeri Krankheit. Diese wird durch einen Mangel an Vitamin B1 verursacht. Als der Biochemiker feststellte, dass Niacin nichts gegen die Krankheit ausrichten kann, forschte er weiter. Am Ende deckte jedoch erst der Wissenschaftler Joseph Goldeberger den Zusammenhang zwischen Pellagra und Niacin auf. 
 1937 gelang es dem Biochemiker Conrad Arnold Elvehjem schliesslich, die chemische Struktur der Nicotinsäure offenzulegen. Um der Vitaminmangelerkrankung vorzubeugen, wurden fortan sogar Getreideprodukte wie Weizen, Mais und Hirse mit synthetisch hergestellter Nicotinsäure angereichert. 
   Der Unterschied zwischen Nicotinsäure und Nicotinamid  
 Die Nicotinsäure ist eine Carbonsäure des Pyridins. Die Pyridin-3-carbonsäure besteht aus einem Pyridinring und einer Carbongruppe. Die Summenformel lautet C6H5NO2. Nicotinamid ist hingegen das Amid der Nicotinsäure. Amide sind chemische Verbindungen, die sich vom Ammoniak ableiten. Der Körper ist in der Lage, die beiden Formen ineinander umzuwandeln. 
 Die verschiedenen Bezeichnungen für Vitamin B3 können verwirren. So wird der Begriff Niacin in der Regel sowohl für die Nicotinsäure als auch für das Nicotinamid genutzt. Nicotinamid ist ebenfalls unter den Bezeichnungen Nicotinsäureamid oder Niacinamid bekannt. 
   Welche Lebensmittel enthalten Niacin und wie wird es im Körper aufgenommen?  
 Insbesondere tierische Lebensmittel wie Fleisch oder Fisch liefern viel Vitamin B3. Pflanzliche Produkte enthalten weniger Niacin.&amp;nbsp; Vegan, bzw. vegetarisch lebende Menschen haben daher ein erhöhtes Risiko, unter Niacin-Mangel zu leiden. 
 Das Vitamin ist zwar relativ stabil gegenüber dem Erhitzen und Kochen, aufgrund der Wasserlöslichkeit gibt es dennoch Kochverluste. Diese können vermieden werden, wenn das Kochwasser nach dem Kochen zur Essenszubereitung mitgenutzt wird. 
 Die Aufnahme von Niacin erfolgt zu großen Teilen bereits im Magen und im oberen Dünndarm. Während das Niacin aus den tierischen Lebensmitteln zu fast 100 Prozent resorbiert werden kann, liegt die Resorptionsrate bei pflanzlichen Lebensmitteln nur bei ca. 30 Prozent. Das liegt daran, dass das Niacin in Pflanzen gebunden vorliegt.&amp;nbsp; 
 Bestimmte Maßnahmen beim Kochen können jedoch den Anteil des freien Niacins erhöhen. So können die Verbindungen durch Rösten oder durch die Vorbehandlung des Getreides mit Calciumhydroxidlösung (Kalkwasser) gespalten werden. Auf diesem Weg können auch pflanzliche Grundnahrungsmittel einen guten Beitrag zur Niacinversorgung leisten. 
   Wie wirkt Niacin auf den Körper?  
 Die Nicotinsäure übernimmt im Körper verschiedenste Aufgaben. Die Substanz ist vor allem am Fett-, am Eiweiß- und am Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt. Dies macht den Stoff so besonders wichtig. Besondere Bedeutung kommt Niacin in Form der Coenzyme NAD beziehungsweise NADP zu: 
 NAD fungiert im Körper als Coenzym. Es ist als sogenanntes &quot;Redoxco-Enzym &quot;an verschiedenen Redoxreaktionen beteiligt.  Bei einer Redoxreaktion werden Elektronen von einem Reduktionsmittel auf ein Oxidationsmittel übertragen. Die gemeinsam ablaufende Kombination aus Oxidation und Reduktion spielt zum Beispiel beim Abbau von Kohlenhydraten und beim Citratzyklus eine Rolle.  Der Citratzyklus trägt wesentlich zur Energiesynthese in den Körperzellen bei. 
 NADP (Nicotinamidadenindinukleotidphosphat) ist unter anderem Oxidationspartner für&amp;nbsp;Glutathion&amp;nbsp;und ist ferner an der Synthese von Fettsäuren beteiligt.  NADP dient zudem der Energiegewinnung und übernimmt antioxidative Aufgaben in den Körperzellen. 
 Das Vitamin ist also an vielen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Es: 
 
 spielt eine Rolle im Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel 
 fördert die Produktion von Neurotransmittern 
 regt die Regeneration der&amp;nbsp;Haut&amp;nbsp;an 
 wirkt sich positiv auf die Regenerationsfähigkeit von Nerven, Muskeln und DNA aus 
 
   Wie wirkt sich ein Niacinmagel auf den Körper aus?  
 Der Niacinmangel äußert sich zunächst nur durch unspezifische Allgemeinsymptome wie: 
 
 Appetitlosigkeit 
 Gewichtsverlust 
 Müdigkeit 
 Schwäche&amp;nbsp; 
 erhöhte Infektanfälligkeit 
 
 Es können auch Schlaf-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen auftreten. Ein anhaltender Mangel ist vor allem durch die sogeannte 3-D-Symptomatik der Vitaminmangelkrankheit Pellagra charakterisiert: 
 
 Dermatitis (Hautveränderungen) 
 Diarrhoe (Durchfall) 
 Demenz 
 
   Wer hat ein erhöhtes Risiko für Niacinmangel?  
 Der Körper kann zwar mit Hilfe von Vitamin B6 aus der Aminosäure&amp;nbsp;Tryptophan&amp;nbsp;Niacin selbst herstellen. Allerdings reicht das in der Regel nicht aus, um den Bedarf zu decken. Der tägliche Niacinbedarf hängt aber auch vom Energiebedarf des Körpers ab.&amp;nbsp; 
 Eine Ernährung mit zu wenig Niacin, Vitamin B6 und Tryptophan kann daher zu einem Mangel führen.&amp;nbsp; 
 Ein Niacin Mangel kann auch dann entstehen, wenn der Körper das Vitamin nicht aus Nahrung aufnehmen kann. Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder chronische Magenentzündungen können beispielsweise Resorptionsleistung herabsetzen. 
 Auch in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei der Alkoholsucht ist der Niacinbedarf erhöht. Auch Krebspatienten sowie Patienten, die aufgrund einer Nierenerkrankung zur Dialyse müssen, leiden&amp;nbsp;häufiger unter einem B3 Mangel.  Schlussendlich können ebenfalls&amp;nbsp;verschiedene Medikamente zu einem Vitaminmangel führen. Dazu gehören: 
 
 Betablocker zur Blutdrucksenkung 
 Antidiabetika wie Metformin 
 Zytostatika, die beispielsweise bei der Chemotherapie zum Einsatz kommen 
 Immunsuppressiva 
 Schmerzmittel 
 Psychopharmaka 
 
   Der Vitamin-B-Komplex  
 Er umfasst insgesamt 8 Vitamine, die allesamt dem Organismus als Vorstufen für verschiedene Coenzyme dienen. Zu den B-Vitaminen gehören neben dem Niacin: 
 
 Vitamin B1 (Thiamin) 
 Vitamin B4 
 Vitamin B5 (Pantothensäure) 
 Vitamin B6 (Pyridoxin, Pyridoxamin und Pyridoxal) 
 Vitamin B7 (auch&amp;nbsp;Biotin&amp;nbsp;oder Vitamin H) 
 Vitamin B9 (Folsäure) 
 Vitamin B12 
 
 Zwar werden alle diese Vitamine der B-Gruppe zugeordnet, es handelt sich jedoch nicht um eine einheitliche Gruppe, sondern um pharmakologisch völlig unterschiedliche Stoffe.  Die größte Gemeinsamkeit der Vitamine aus dem B-Komplex ist dabei ihre Wasserlöslichkeit.  Mit Ausnahme des Vitamins B12 und zu einem geringen Teil auch des Niacins kann der Körper diese B-Vitamine nicht speichern. Ein Überschuss wird über Urin ausgeschieden, sodass man auf eine kontinuierliche Zufuhr angewiesen ist. 
 Die Supplementierung von B-Vitaminen in einem Komplex kann sinnvoll sein, da sich die einzelnen Vitamine in ihrer Wirkung gegenseitig unterstützen. Für einige Stoffwechselprozesse ist zudem die Zusammenarbeit verschiedener B-Vitamine erforderlich: 
 So können Vitamin B12 und Vitamin B9 einer Anämie entgegenwirken. Ein Mangel an Vitamin B6 kann auch zu einem Vitamin B3 oder&amp;nbsp;Vitamin B12 Mangel&amp;nbsp;führen. Ein Mangel an Vitamin B3, der schlussendlich zur Pellagra führt, geht häufig mit einem Mangel an Vitamin B2 und Vitamin B1 einher. 
   Tagesbedarf von Niacin  
 Der Tagesbedarf an Niacin hängt, wie bereits beschrieben, vor allem vom Energiebedarf des Körpers ab.  Folgende Werte der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) dienen also nur als grobe Orientierung: 
 Säuglinge 
 
 0 bis 4 Monate: 2mg 
 4 bis 12 Monate: 5mg 
 
 Kinder und Jugendliche 
 
 1 bis 4 Jahre: 8mg 
 4 bis 7 Jahre: 9mg 
 7 bis 10 Jahre: 10mg bis 11mg 
 10 bis 13 Jahre: 11mg bis 13mg 
 13 bis 15 Jahre: 13mg bis 15mg 
 15 bis 19 Jahre: 13mg bis 17mg 
 
 Erwachsene 
 
 19 bis 25 Jahre: 13mg bis 16mg 
 25 bis 51 Jahre: 12mg bis 15mg 
 51 bis 65 Jahre: 11mg bis 15mg 
 65 Jahre und älter: 11mg bis 14mg 
 
 Besonderheiten dabei: Insbesondere während der Pubertät haben Kinder und Jugendliche einen erhöhten Niacinbedarf. Das Wachstum, die Skelettreife sowie die Geschlechtsreife fordern viel Energie. 
 Mit zunehmendem Alter sinkt der Niacinbedarf dann zwar wieder leicht, häufig kommt es jedoch im höheren Lebensalter zu Resorptionsstörungen und damit zu einer verminderten Aufnahme.&amp;nbsp; 
 Ein erhöhter Bedarf besteht vor allem in der Schwangerschaft und in der Stillzeit. Werdende und stillende Mütter sollten zwischen 14 und 16 mg Niacin pro Tag zu sich nehmen.  Im folgenden erläutern wir eine &quot;Anwendungsbeispiele&quot; von Niacin. 
  Niacin und Pellagra  
 Pellagra ist eine schwerwiegende Krankheit, die durch einen Mangel an Niacin ausgelöst wird. Zwar ist die Erkrankung nicht mehr so weit verbreitet wie im 19. Jahrhundert, sie tritt aber immer noch auf. 
 Vor allem die Haut verändert sich bei einem chronischen Niacin Mangel besonders stark. Sie weist dann ausgeprägte Pigmentierungen und Schuppungen auf. Typischerweise zeigt sich bei Menschen mit einem starken Vitaminmangel eine Entzündung der Zunge (sog. Glossitis). Unbehandelt kann ein Niacin Mangel sogar zum Tod führen. 
 Die Geschichte der Pellagra beginnt mit der Einfuhr der Maispflanze nach der Entdeckung Amerikas. Mais bringt eine gute Ernte, so dass sich die Maispflanze sehr schnell in ganz Europa verbreitete. Insbesondere in Gegenden, in denen die Menschen hauptsächlich Produkte aus Mais verzehrten, erkrankten viele Bewohner an einer unbekannten Erkrankung. 
 Das auffälligste Symptom war eine raue Haut, die der Pellagra zu ihrem Namen verhalf. Zwar wurde der Zusammenhang zwischen dem hohen Maiskonsum und der Pellagra bereits im 18. Jahrhundert vermutet, die genaue Ursache blieb jedoch lange unbekannt. 
 Erst Joseph Goldberger und seine Kollegen konnten zu Beginn des 20. Jahrhunderts nachweisen, dass die Pellagra eine Erkrankung ist, die durch eine Fehlernährung und einen daraus folgenden Mangel an Niacin entsteht.&amp;nbsp; 
 Die Veränderungen der Haut treten vor allem an den Stellen auf, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Es zeigt sich eine entzündliche Hautrötung mit starker Verhornung und schmerzhaften Hauteinrissen. Die Haut ist dunkler verfärbt und juckt. 
 Nicht nur die Haut, sondern auch die Schleimhäute leiden unter dem Vitaminmangel. Durch die Beeinträchtigungen der Darmschleimhaut kommt es beispielsweise zu Durchfall und Verdauungsstörungen. 
 Die Demenz der Patienten äußert sich durch eine Störung des Gedächtnisses sowie durch eine eingeschränkte Urteilsfähigkeit, Beeinträchtigungen der Intelligenz und Veränderungen in der Persönlichkeit. 
 Die WHO empfiehlt in ihren Leitlinien zur Prävention und Behandlung von Pellagra eine Zufuhr von 15 bis 20 mg Niacin pro Tag zur Pellagraprophylaxe. Patienten, die bereits erkrankt sind, sollten über einen Zeitraum von 3 bis 4 Wochen täglich 300 mg Nicotinamid erhalten. 
   Niacin und Cholesterin  
 Das Vitamin Niacin kann sich positiv auf die Cholesterinwerte auswirken. (Sowohl Menschen mit zu hohen LDL-Werten als auch Patienten mit niedrigen HDL-Werten können von der Einnahme von Vitamin B3 profitieren.) 
 Niacin führt in der Leber zu einer verminderten Produktion von Low-Densitiy-Lipoprotein-Cholesterin (LDL).  Zugleich regt die Substanz die Synthese des High-Density-Lipoprotein-Cholesterins an (HDL).  Niacin beeinflusst ebenfalls die Synthese der Triglyceride. Hohe Triglyceridspiegel gelten auch als Risikofaktor für&amp;nbsp;Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 
 Verschiedene Studien haben ausserdem untersucht, ob und wie Niacin eine Therapie mit Statinen und anderen Lipidsenkern unterstützen oder ergänzen kann. Niacin stellte sich dabei vor allem als eine gute Alternative zur Statintherapie dar, wenn&amp;nbsp; beispielsweise Unverträglichkeiten gegenüber den Cholesterinsenkern bestehen. So leiden viele Patienten mit erhöhten Cholesterinwerten, die Statine einnehmen, unter Muskelschmerzen.&amp;nbsp; 
 Auch unter der Maximaldosierung weisen einige Patienten zudem immer noch erhöhte LDL-Werte in ihrem Blut auf. Auch hier kann eine (ergänzende) Einnahme von Niacin sinnvoll sein. 
 So kommt die Cholesterol Lowering Atherosclerosis Study (CLAS) zu dem Ergebnis, dass die Kombination aus Niacin und Lipidsenkern dem Fortschreiten der Arteriosklerose entgegenwirken kann. Die Arterienverkalkung ist einer der Hauptrisikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall. 
 Aber: Ob die verbesserten Cholesterinwerte auch wirklich das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse wie beispielsweise den Herzinfarkt reduzieren, ist eigentlich umstritten. Andere Studien fanden nämlich keinen Zusammenhang zwischen den verbesserten Blutfettwerten und der Wahrscheinlichkeit für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. 
   Niacin und Demenz  
 Eines der Leitsymptome der Niacinmangelerkrankung Pellagra ist die Demenz. Viele Studien haben sich daher mit dem Zusammenhang von Alzheimer und Niacin beschäftigt.  Wissenschaftler konnten in einer Forschungsarbeit aus dem Jahr 2004 zeigen, dass eine Niacinzufuhr, die auf den Energieverbrauch des Körpers abgestimmt ist, einen protektiven Effekt im Hinblick auf die Alzheimer-Krankheit aufweist. Je mehr Niacin die Probanden über die Nahrung zu sich nahmen, desto langsamer entwickelten sich die kognitiven Beeinträchtigungen. 
 Niacin und andere Vitamine der B-Gruppe können bereits in jungen Jahren den Grundstein für eine gesunde Hirnfunktion legen und so möglicherweise auch der Demenz vorbeugen. In einer Studie wurde deutlich, dass sich die Zufuhr von B-Vitaminen wie Niacin im Kindes- und Jugendalter positiv auf die kognitive Leistungsfähigkeit im mittleren Lebensalter auswirkt. 
 Eine Demenzprävention wäre im Hinblick auf diese Forschungsergebnisse gut denkbar. 
   Niacin und Depression  
 Depression geht mit gedrückter Stimmung und negativen Gedankenschleifen einher. Die verschiedneen Formen von depressiven Störungen gehören zu den häufigsten &quot;Erkrankungen&quot; in Deutschland und in Europa. In einem Zeitraum von einem Jahr leiden zwischen 10 und 12 Prozent der Menschen im Alter von 18 bis 65 Jahren darunter.&amp;nbsp; Insgesamt haben 19 Prozent der Allgemeinbevölkerung mindestens einmal in ihrem Leben eine depressive Episode. 
 Der Entstehung liegt dabei ein multifaktorielles Geschehen zugrunde.  So spielen sowohl biologische Faktoren (wie beispielsweise eine genetische Veranlagung) als auch psychische Faktoren eine Rolle.&amp;nbsp; 
 Bestimmte neurobiologische Faktoren können Einfluss auf die Entstehung einer Depression nehmen. Dazu gehören veränderte Funktionen der Neurotransmitter, Störungen der Funktionsabläufe im Gehirn und eine damit verbundene Störung des Hirnstoffwechsels. 
 Da die meisten B-Vitamine wie Vitamin B6, B12 und natürlich auch Vitamin B3 für die neuronalen Funktionen essenziell sind, kann ein Vitaminmangel zu Depressionen führen oder ihre Entstehung begünstigen. 
 Auch die Therapie mit Antidepressiva kann zu einem Mangel an Vitamin B3 führen, insbesondere wenn wenig Niacin über die Nahrung aufgenommen wird. (Die meisten Antidepressiva wirken direkt auf das &quot;Glückshormon&quot; Serotonin.) Eine Forschungsgruppe vermutet unlängst, dass dies der Grund ist, warum Antidepressiva bei einigen Patienten keine Wirkung zeigen können.  Ein Mangel an Niacin, hervorgerufen erst durch die Einnahme von Antidepressiva, kann dann Symptome hervorrufen, die nicht von den ursprünglichen Symptomen der Depression zu unterscheiden sind.  Es könnte deshalb mindestens sinnvoll sein, bei Patienten, die nicht auf Antidepressiva reagieren, einen Niacin Mangel als Ursache dieser Therapieresistenz zu untersuchen. 
   Niacin und schöne Haut  
 Die Haut umfasst insgesamt eine Fläche von rund zwei Quadratmetern, und ist damit das größte Sinnesorgan des Menschen.  Sie schützt vor schädlichen Einflüssen und grenzt uns von der Außenwelt ab.  Andererseits trägt ein schönes Hautbild zudem zum allgemeinen Wohlbefinden bei und erhöht das Selbstbewusstsein. 
 Bei Hauterkrankungen wie Akne, Neurodermitis oder Rosazea können verschiedene Symptome auftreten. Dazu gehören: 
 
 Juckreiz 
 Schmerzen 
 Pustel- oder Blasenbildung 
 Rötung 
 Überwärmung 
 Blutungen 
 Knoten- und Geschwürbildung 
 Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme) 
 
 Das Vitamin B3 spielt hier eine entscheidende Rolle für Ihre Hautgesundheit. Zum einen regt es die wichtige Energiegewinnung in den Hautzellen an und zum anderen reguliert es das Enzym Poly-ADP-ribose-Polymerase 1. Dieses Enzym ist wichtig für die DNA-Reparatur und hat zudem Einfluss auf die Ausschüttung entzündungsfördernder Zytokine. Über diese 2 Wirkwege lassen sich in der Behandlung von Hautkrankheiten gute Erfolge erzielen. 
 Die Behandlung der Haut mit Vitamin B3 kann die natürliche Schutzbarriere der Haut stärken. Die Haut verliert damit weniger Wasser und bleibt so elastischer und geschmeidiger. 
 Ausserdem regt Vitamin B3 die Synthese von Keratin und Ceramiden an. Keratin ist ein&amp;nbsp;Protein, das der Haut mehr Festigkeit verleiht. Ceramide gehören zu den Lipiden und dienen sowohl der Barrierebildung als auch der Feuchtigkeitsbindung. Lipide gelten als Wohltat für sensible und reife Haut und sind deshalb vor allem als Anti-Aging-Wirkstoff bekannt. 
  Die gewöhnliche Akne &amp;nbsp;betrifft 50 bis 95 Prozent aller Jugendlichen, aber auch Erwachsene können unter der Erkrankung der Talgdrüsen leiden. Zu den Symptomen gehören&amp;nbsp;Entzündungen&amp;nbsp;der Haut mit Mitessern, Pusteln und Papeln. Je nach Ausprägung kann es später auch zur Narbenbildung kommen. 
 Die topische (=Anwendung am Wirkort) und orale Anwendung von Vitamin B3 kann die Hautbarriere stärken und die Talgproduktion regulieren. Und Niacin hat entzündungshemmende Wirkeigenschaften.  In der topischen Therapie lassen sich mit Niacin in der Aknebehandlung sogar ähnliche Erfolge wie mit dem Antibiotikum Clyndamicin erzielen. 
  Hautkrebserkrankungen  werden Jahr für Jahr mehr. Mit dem Alter nimmt die Reparaturfähigkeit der Haut zunehmend ab. Die Beseitigung der DNA-Schäden verbraucht vor allem viel Energie in Form von ATP.  NAD, das im Körper aus Niacin hergestellt wird, ist ein essenzieller Cofaktor in der Gewinnung von ATP. Nach dem Einfluss von UV-Strahlung regt Niacin die Bildung von ATP in den Hautzellen an. Dadurch stimuliert das Vitamin auch die Reparaturmechanismen und trägt damit zum Schutz vor DNA-Schäden und damit auch vor Zellentartungen bei.  Ein weiterer positiver Effekt von Niacin zeigt sich auch durch eine Studie, in der eine Gruppe der Risikopatienten zweimal täglich 500 mg Niacin bekamen, die andere Gruppe zweimal täglich ein Placebo. Nach einem Jahr hatte die Niacingruppe ein um 23 Prozent niedrigeres Risiko für Hautkrebserkrankungen als die Vergleichsgruppe. 
   Wechsel- und Nebenwirkungen von Niacin  
 
 Alkohol: Niacin kann in Kombination mit Alkohol&amp;nbsp;das Risiko für Leberzellschäden erhöhen. Ebenso kann sich die sog. Flush-Symptomatik, die bei der Einnahme von Niacin auftreten kann, durch Alkohol verstärken.&amp;nbsp;(siehe unten) 
 Allopurinol: Bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin B3 kann eine höhere Dosis Allopurinol zur Linderung der Gichtbeschwerden erforderlich sein. 
 Antikoagulantien:&amp;nbsp;Antikoagulantien verhindern die Zusammenballung von Blutplättchen. Die Kombination aus Antikoagulantien und Vitamin B3 kann die Blutungsneigung erhöhen. 
 Medikamente gegen hohen&amp;nbsp;Blutdruck:&amp;nbsp;In Kombination mit Betablockern oder ACE-Hemmern sowie Calciumantagonisten zur Blutdrucksenkung kann Niacin zu einem niedrigem Blutdruck führen. 
 Chrom:&amp;nbsp;Chrom und Niacin können den Blutzuckerspiegel senken. Insbesondere Diabetiker sollten deshalb regelmäßig ihre Blutzuckerwerte kontrollieren. 
 Medikamente zur Behandlung von Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit):&amp;nbsp;Niacin beeinflusst den Blutzuckerspiegel. Eventuell muss die Dosierung der Diabetesmedikamente angepasst werden. 
 Zink:&amp;nbsp;Bei gleichzeitiger Einnahme von Zink und Niacin kann sich der Niacin-Flush verstärken.&amp;nbsp; 
 
 Eine Überdosierung kann unerwünschte Nebenwirkungen zur Folge haben. Ernsthafte Nebenwirkungen treten ab Dosen von 2000 bis 6000 mg pro Tag auf. Hohe Dosen können folgende Nebenwirkungen hervorrufen: 
 
 erhöhte Herzfrequenz 
 Übelkeit und Erbrechen 
 Juckreiz 
 Bauchschmerzen 
 Durchfall 
 Gichtanfälle   
 
  Der sog. Niacin-&quot;Flush&quot;:  
 Schon innerhalb weniger Minuten nach der Einnahme von Niacin kann es kurzzeitig zum sogenannten Flush kommen. Hierbei prickelt die Haut zumeist im Nackenbereich und es zeigt sich eine starke Rötung im Gesicht, die oft mit einem Hitzegefühl verbunden ist.  Der &quot;Flush&quot; ist dabei nicht schädlich und weist auch nicht auf eine Unverträglichkeit hin.  Wer einen Flush dennoch vermeiden möchte, sollte statt Niacin das flush-freie Nicotinamid einnehmen. 
 Die Flush-Symptomatik lässt sich zudem durch folgende Maßnahmen lindern: 
 
 keinen Alkohol trinken 
 das Niacin direkt nach dem Essen oder erst 20 Minuten vor dem Zubettgehen einnehmen 
 Verzicht auf heiße Getränke, heiße Bäder oder scharfes Essen direkt vor oder nach der Einnahme 
 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2023-09-21T00:00:00+02:00</updated>
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                                            Das Schlafmolekül
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                <![CDATA[
                 Adenosin ist eines der leistungsstärksten Moleküle im&amp;nbsp; menschlichen Körper: Beim Verdauungsvorgang wird die über Nahrungsmittel aufgenommene Glucose (Zucker) durch Glykolyse abgebaut. Dabei entsteht&amp;nbsp;Adenosintriphosphat&amp;nbsp;(ATP), ein wichtiges Molekül für die Energieübertragung zwischen den Zellen.&amp;nbsp;Nachdem das ATP „verbraucht“ wurde, wird es dann weiter zu Adenosin abgebaut.  Wenn sich das Adenosin im Blutkreislauf anreichert, interagiert es mit bestimmten Zellrezeptoren, hemmt die neuronale Aktivität und verursacht dadurch Schläfrigkeit. Ein simpler Mechanismus, um dem Körper zu signalisieren, dass&amp;nbsp;wir schlafen und unsere Energiereserven wieder auffüllen sollen. Diese Kettenreaktion, leitet die frühen Phasen des Nicht-REM-Schlafs&amp;nbsp;ein und ist für den natürlichen Schlafzyklus essenziell wichtig.  Wird nun Adenosin durch Nahrung, wie etwa durch bestimmte Heilpilze, oder in reiner Form durch ärztliche Anordnung zusätzlich aufgenommen, so kann das verschiedene Auswirkungen haben.  Positive Effekte: Eine  herzfrequenzmindernde  und  blutdrucksenkende  Eigenschaft entfaltet Adenosin, indem es die Ausschüttung aktivierender Neurotransmitter wie&amp;nbsp;Dopamin,&amp;nbsp;Acetylcholin&amp;nbsp;oder&amp;nbsp;Noradrenalin&amp;nbsp;hemmt.  Daneben fördert Adenosin den Einstrom von Kaliumionen in spezielle Nervenbahnen und verlängert so die Überleitungszeit im AV-Knoten, einem Taktgeber des Herzens.&amp;nbsp;Beide Effekte senken damit die Herzfrequenz.  Gleichzeitig fördert der Wirkstoff über die Neurotransmitterblockade eine Weitstellung der Blutgefäße. Dadurch kann dann der Blutdruck sinken.  Negative Effekte:  Adenosin sollte nicht zusätzlich eingenommen werden, wenn ein allergisches Asthma besteht, da ein Bronchospasmus provoziert werden kann.  Weniger schwerwiegende Nebenwirkungen sind Hautrötungen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder kurzzeitige Atembeschwerden, dies allerdings in der Regel nur bei sehr hohen Mengen an Adenosin. Bei chronischen Erkrankungen der Atemwege wie&amp;nbsp;COPD&amp;nbsp;oder&amp;nbsp;Asthma bronchiale darf reines Adenosin durch einen Arzt daher nicht angewendet werden. Von zusätzlicher Aufnahme durch die Nahrung ist ebenfalls abzuraten.&amp;nbsp;    Übrigens:  Koffein ist ein Adenosinblocker.  &amp;nbsp;Koffein heftet sich in ähnlicher Weise an die gleichen Rezeptoren an, mit denen normalerweise Adenosin interagieren würde. Dies verhindert dann die Schläfrigkeit, die bei einem Anstieg des Adenosinspiegels im Körper ansonsten auftritt.   Sobald der Koffeingehalt nachlässt, setzt das Adenosin wieder ein und bewirkt einen Rückgang der neuronalen Aktivität im Gehirn und eine entsprechende Schläfrigkeit.  Durch viel und regelmässigen Koffeinkonsum setzt ein Teufelskreis ein, der den Adenosinspiegel immer weiter ansteigen lässt, und den Drang nach mehr, &quot;wachmachendem&quot; Koffein immer weiter verstärkt.&amp;nbsp;  Darum kann zu viel Koffein zu einem&amp;nbsp;gestörten Schlafzyklus&amp;nbsp;führen. Das ist der Grund, aus dem Mediziner empfehlen, den Koffeinkonsum nach 14&amp;nbsp;Uhr einzustellen und pro Tag nicht mehr als zwei bis drei Tassen Kaffee zu sich zu nehmen.  
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                            <updated>2023-09-13T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Lektine</title>
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                                            Über die negativen und positiven Eigenschaften
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                 Bei den Lektinen handelt es sich um Eiweißstoffe, die bei Pflanzen weit verbreitet sind, aber auch in Mikroorganismen, Pilzen und Tieren vorkommen.  Sie können sich an bestimmte Zuckerreste heften, und dadurch Zellen beziehungsweise die Zellmembranen binden. Ihre hauptsächliche Eigenschaft liegt also in der Zell-Zell-Erkennung und Zellbindung. Daraus geht ihr Name hervor, der sich von dem lateinischen Wort &quot;legere&quot; ableitet, was „lesen&quot; bzw. &quot;auswählen“ bedeutet. Das kann positive, als auch negative Folgen auf den menschlichen Körper haben. 
 Am bekanntesten ist das sog. Phasin aus&amp;nbsp;grünen Bohnen. Werden sie roh verzehrt, bindet es die roten Blutkörperchen, sodass sie verklumpen und der Sauerstofftransport behindert wird. Dies kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und schlimmstenfalls zum Tod führen. (Jedoch ist es hitzelabil, das heißt, es wird beim Kochen abgebaut und damit unwirksam. ) Andere Lektine aus Hülsenfrüchten können sich an unsere Darmzellen binden, sie schädigen, und so die Aufnahme von Nährstoffen stören. Daher werden sie auch als Antinährstoffe bezeichnet. (Hitzeeinwirkung zerstört auch diese Lektine.)  In letzter Zeit wurde seitens einiger Ärzte immer wieder vor Lektinen gewarnt, der wissenschaftliche Stand der Dinge ist jedoch beispielsweise, dass Kulturen, die bereits wenig Lektine zu sich nehmen, wie die westliche Fast-Food Esskultur, eine niedrigere Lebenserwartung aufweisen, als diejenigen, die viel Rohkost zu sich nehmen, wie beispielsweise einige Indianerstämme. Dort wo die Lebenserwartung am höchsten ist, werden auch relativ viele Lektine in der Nahrung aufgenommen. Allzu besorgnis erregend sollte eine (mässige) Aufnahme von, auch schädlichen Lektinen also nicht sein.&amp;nbsp;  Darüber hinaus gibt es auch Lektine, die nachweislich positive Wirkung haben, insbesondere in Pilzen. Um nur zwei Beispiele zu nennen:   Zur Kommunikation und zur Selbstverteidigung bildet beispielsweise der Auricularia-Pilz bestimmte Lektine. Für den Menschen haben sie einen hohen gesundheitlichen Nutzen und sollen unter anderem an der blutverdünnenden Wirkung dieses Vitalpilzes beteiligt sein. Durch den besseren Fluss des Blutes kann die Einnamhe von Auricularia&amp;nbsp; Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen und Arteriosklerose reduzieren.&amp;nbsp; Sie wirken durch diesen Mechanismus, über einen längeren Zeitraum eingenommen, auch Blutgerinseln entgegen, und damit auch Schlaganfällen.  Champignon-Lektine hemmen ein übermäßiges Zell- und Gewebewachstum (sog. Proliferation), das Krebszellen so gefährlich macht!  &amp;nbsp; Die Champignon-Lektine nehmen insbesondere auf die Epithelzellen Einfluss, also auf die Zellen, die die Oberfläche von Organen oder der Haut bilden.      
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                            <updated>2023-09-08T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Schröpfen</title>
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                                            Der alte Heilungsweg: Schröpfen als traditionelle Therapie
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                 Schröpfen ist eine alte Heiltechnik, die seit Tausenden von Jahren in verschiedenen Kulturen praktiziert wird. Ursprünglich stammt diese Methode aus der traditionellen chinesischen Medizin und wurde auch in der antiken griechischen, ägyptischen und arabischen Medizin angewendet. Heutzutage erlebt das Schröpfen eine Renaissance, da es von vielen als eine effektive Ergänzung zur modernen Medizin betrachtet wird. 
 Was ist Schröpfen? 
 Beim Schröpfen werden spezielle Gläser auf die Haut gesetzt, die durch Erzeugen eines Unterdrucks auf die Haut saugen. Dies kann entweder durch Erhitzen der Luft im Glas oder durch Verwendung einer Saugpumpe erfolgen. Durch den entstehenden Unterdruck wird die Haut leicht angehoben, was zu einer verbesserten Durchblutung und Lockerung des Gewebes führt. 
 Die verschiedenen Schröpfen-Techniken 
 Es gibt zwei Hauptarten des Schröpfens: das trockene Schröpfen und das blutige Schröpfen. Beim trockenen Schröpfen entsteht der Unterdruck durch Erhitzen der Luft im Glas und wird auf die Haut gesetzt. Beim blutigen Schröpfen wird vor dem Aufsetzen des Glases ein kleiner Einschnitt gemacht, um eine geringe Menge Blut abzuleiten. 
 Wirkungsweise und Anwendungsgebiete 
 Schröpfen wird oft zur Linderung von Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Migräne und vielen anderen Beschwerden eingesetzt. Es fördert die Durchblutung und den Lymphfluss, was den Heilungsprozess unterstützen kann. Zudem wird angenommen, dass es den Energiefluss im Körper harmonisiert. 
 Vorsichtsmaßnahmen und Kontraindikationen 
 Obwohl Schröpfen viele Vorteile bietet, gibt es auch einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Es sollte nicht bei offenen Wunden, entzündeter Haut oder bei Personen mit Blutgerinnungsstörungen angewendet werden. Es ist wichtig, einen qualifizierten Therapeuten aufzusuchen, um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden. 
 Fazit 
 Schröpfen ist eine faszinierende alte Heiltechnik, die auch in der modernen Welt ihren Platz gefunden hat. Es bietet eine natürliche Methode zur Linderung von Beschwerden und kann eine wertvolle Ergänzung zu anderen medizinischen Behandlungen sein. Wie bei jeder Therapie ist es jedoch wichtig, auf professionelle Anleitung und Vorsichtsmaßnahmen zu achten. 
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                            <updated>2023-09-07T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Auricularia-Biopolymer (EBP)</title>
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                                            Eine Besonderheit des Judasohres
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                <![CDATA[
                 Über EBP gibt es nicht allzuviel Literatur. Daher muss als Platzhalter für diesen Stoff auch ein Bild eines Auricularia-Pilzes (Judasohr) in der Blogbeschreibung herhalten.   So viel ist jedoch klar:  1. Der Auriculara besitzt ein spezifisches Biopolymer (auch als EBP bekannt), das für die blutfettregulierende Wirkung des Heilpilzes verantwortlich ist. Durch einen zu hohen Blutfettwert erhöht sich das Risiko für&amp;nbsp;Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt und Durchblutungsstörungen in den Beinen (PAVK).&amp;nbsp;Eine Regulierung dieser Werte hilft also dabei, diesem Risiko entgegen zu wirken. Wie auch Äpfel, Avocados, Walnüsse, Tomaten, Knoblauch, etc. vermag der Auricularia also zu einer Ernährung beizutragen, die für Menschen mit hohen Blutfettwerten günstig ist. In Studien an Ratten mit Hyperlipidämie konnte durch Auricularia zudem eine signifikante Senkung der Triglycerid-, Cholesterin- und LDL- Cholesterin-Werte beobachtet werden.  - EBP weist strukturell einen hohen  Glykoproteinanteil  auf. 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2023-09-06T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Peptide</title>
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                                            Der Booster für Gesundheit und Haut
                                        ]]>
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                <![CDATA[
                   Um zu verstehen, was ein Peptid ist, müssen wir zu Aminosäuren und Proteinen zurückgehen. Ein Protein ist eine Anordnung von Aminosäuren, wie eine Perlenkette. Ein Peptid ist eine kleinere Baugruppe, manchmal nur aus 2 Aminosäuren.   Peptide sind überall im Körper vorhanden und haben ein breites Spektrum an biologischen Aktivitäten. Sie fungieren in erster Linie als&amp;nbsp;  zelluläre Botenstoffe  , die Signale und Informationen an die Zellen weitergeben. Sie sind z.B. an der Wundheilung oder der Weiterleitung von Nervennachrichten beteiligt.   Peptide sind auch wichtige Bausteine Ihrer Haut.&amp;nbsp;  Sie geben Ihrer Haut einen “Boost” und können sie widerstandsfähiger und kräftiger machen  .   Es gibt unzählige Peptide, ihre Beschreibung würde hier etwas den Rahmen sprengen. ( Im Bild zum Blog ist beispielh  aft das Peptid&amp;nbsp;Alanyl-Alanin dargestellt.)&amp;nbsp;    Bakterien und  Pilze  haben jedenfalls die Möglichkeit, kurze Peptide schrittweise unter Mitwirkung verschiedener Enzyme aufzubauen. Diese Variationen erhöhen die Stabilität.  Somit sind diese Art von Peptiden besonders interessant für die pharmazeutische Industrie.      
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                            <updated>2023-08-23T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Glykoproteine</title>
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                                            Allrounder im Körper
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                <![CDATA[
                  Die Verbindung von Proteinen mit den Kohlenhydraten bezeichnet man als Glykoproteine. Es handelt sich daher um (große) Makromoleküle.&amp;nbsp;   Im Organismus können Glykoproteine viele Funktionen erfüllen.  Sie dienen beispielsweise als strukturelle Bestandteile   von&amp;nbsp; Zellmembranen , als Gleitmittel (z.&amp;nbsp;B. als Bestandteil von &quot; Schleim&quot; ) und zur&amp;nbsp; Zellinteraktion .  Außerdem gehören manche Hormone,  &amp;nbsp;und Bestandteile des&amp;nbsp; Immunsystems &amp;nbsp;  zu den Glykoproteinen.  (Kleine Glykoproteine werden auch als&amp;nbsp; Glyko peptide  &amp;nbsp;bezeichnet.)  Glykoproteine die der Mensch braucht werden durch den menschlichen Körper selbst gebildet, und haben unzählige Erscheinungsformen.&amp;nbsp; Werden Glykoproteine von außen, durch Nahrung aufgenommen, erzeugen einige wenige von ihnen Immunreaktionen, da der Körper sie als fremd identifiziert und vorsorglich bekämpft.&amp;nbsp; Das kann zu einer Stärkung des Immunsystems durch &quot;Training&quot; führen, aber gelegentlich auch Allergien auslösen.&amp;nbsp;  Davon abgesehen handelt es sich hierbei um ganz normale &quot;Nahrung&quot;, nämlich Proteine und Kohlenhydrate in einem Molekül gebündelt.  
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                            <updated>2023-08-23T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">L-Tryptophan</title>
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                                            Stimmung, Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden
                                        ]]>
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                <![CDATA[
                 Tryptophan&amp;nbsp;ist die Vorstufe des&amp;nbsp;Neurotransmitters&amp;nbsp;Serotonin, es hat also Einfluss auf Stimmung, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.  Weiterhin benötigt der Körper&amp;nbsp;Tryptophan, um&amp;nbsp;Melatonin&amp;nbsp;und Niacin zu bilden.&amp;nbsp;L-Tryptophan&amp;nbsp;kommt vor allem in eiweißhaltigen Lebensmitteln vor.&amp;nbsp; Ein Mangel an&amp;nbsp;L-Tryptophan&amp;nbsp;beeinflusst zahlreiche Mechanismen im Körper. Der Schlaf-Wach-Rhythmus und das Schmerzempfinden sind nur zwei von ihnen.   L-Tryptophan ist eine fettlösliche Aminosäure. Bei der Zufuhr über die Nahrung hat das den Vorteil, dass die Aminosäure auch beim Kochen nicht verwässert. Dank der hohen Resistenz gegen Hitze geht bei der Zubereitung von Speisen kaum L-Tryptophan verloren.&amp;nbsp; 
 L-Tryptophan gehört zu den Aminosäuren, die nicht vom Körper selbst synthetisiert werden können.&amp;nbsp;Eine ausreichende Aufnahme über die Nahrung ist daher unerlässlich.&amp;nbsp; Obwohl zahlreiche Lebensmittel L-Tryptophan enthalten, kann es durch ungünstige Ernährungsgewohnheiten und Stress zu einem Mangel kommen. Bei ausreichender Zufuhr erfüllt L-Tryptophan im Körper hingegen folgende Funktionen: 
 
 Vorstufe des Neurotransmitters Serotonin, reguliert die Stimmung und den Appetit 
 Vorstufe des Hormons Melatonin, reguliert das Schmerzempfinden und den Schlafrhythmus 
 aus L-Tryptophan kann im Körper Vitamin B3 hergestellt werden 
 L-Tryptophan ist ein wichtiger Eiweißbaustein 
 hemmt durch stimmungsaufhellende Wirkung Angstzustände 
 verbessert die Leistungsfähigkeit   
 
 Das täglich aus der Nahrung aufgenommene L-Tryptophan gelangt zunächst über den Darm in das Blutsystem des Körpers. 
 Damit eine Umwandlung von L-Tryptophan zu Serotonin im Gehirn erfolgen kann, muss die Aminosäure allerdings die sogenannte&amp;nbsp;Blut-Hirn-Schranke&amp;nbsp;überqueren. Dabei handelt es sich um eine selektive Barriere zwischen dem Blutkreislauf und dem Gehirn, eingerichtet zum Schutz des zentralen Nervensystems vor dem Übertritt unerwünschter Substanzen. 
 Die endogene, also körpereigene, Serotoninsynthese findet etwa zu&amp;nbsp;1 % im Gehirn&amp;nbsp;statt, wohingegen etwa&amp;nbsp;95% in der Darmschleimhaut, in den sogenannten enterochromaffinen Zellen, entstehen. 
 Hierzu ist jedoch wichtig anzumerken, dass Serotonin die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann, während seine Vorstufe das freie L-Tryptophan diese ungehindert durchwandert.   
  Anwendungsgebiete   Trotz schmaler Datenlage wird L-Tryptophan im Rahmen der diätetischen Ernährung eingesetzt, da es den Appetit zügeln und somit den Gewichtsverlust unterstützen kann. Weiterhin setzen auch viele Sportler auf Supplemente mit L-Tryptophan, da es die Leistungsfähigkeit und damit den Trainingserfolg steigern soll. Darüber hinaus besitzt L-Tryptophan aber auch nachweisbare Wirkmechanismen, weswegen es zur therapeutischen Behandlung folgender Erkrankungen angewendet wird:  &amp;nbsp; 
  Depressive Vertimmungen und Depressionen  
 L-Tryptophan ist die Vorstufe des Neurotransmitters Serotonin. Der Serotoninspiegel spielt die Hauptrolle bei depressiven Verstimmungen. Ist er dauerhaft zu niedrig, sind Stimmungsschwankungen, Traurigkeit und Schlafstörungen bis hin zur Depression die Folge. L-Tryptophan hilft, ausreichend Serotonin zu bilden und Depressionen entgegenzuwirken und vorzubeugen. 
 &amp;nbsp; 
  Störungen im Schlaf-Wach-Rythmus  
 Pathologische Schlafstörungen basieren meist auf zu niedrigen Melatonin-Konzentrationen im Blut. L-Tryptophan ist die Vorstufe des Schlafhormons Melatonin. Bei Schlafstörungen erweisen sich bereits Dosen in Höhe von 1 bis 2g L-Tryptophan etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen als wirksam. 
 &amp;nbsp; 
  Zuckeraufnahmestörung  
 Bei der sogenannten Zuckermalabsorption kommt es zur eingeschränkten L-Tryptophan-Aufnahme im Darm. Die präventive Behandlung mit Supplementen beugt einem Mangel vor.   
 Ein  L-Tryptophan-Mange l kann dagegen folgende Beschwerden nach sich ziehen: 
 
 Stimmungsschwankungen bis hin zu depressiven Verstimmungen und Depressionen 
 Schlafstörungen 
 innere Unruhe und Angstzustände 
 Leistungsabfall 
 Antriebslosigkeit 
 
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                            <updated>2023-08-21T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Ergosterin</title>
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                                            Fördert das Knochenwachstum
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Ergosterin, bzw. Ergosterol ist Bestandteil eine jeden Pilzes, verschiedene Heilpilze weisen aber besonders viel davon auf.  Ergosterin kommt in der Zellmembran von Pilzen vor. Hier erfüllt es eine ähnliche Funktion wie das&amp;nbsp; Cholesterin &amp;nbsp;in tierischen Zellen und ist für die normale Funktion der Zellmembran&amp;nbsp; essentiell . Es vermindert die &quot; Fluidität&quot; &amp;nbsp;und &quot; Permeabilität&quot; &amp;nbsp;der Zellmembran und trägt so, einfach gesagt, zu deren Stabilisierung bei. Ergosterin ist ebenfalls eine Vorstufe des&amp;nbsp; Ergocalciferols, auch bekannt als &amp;nbsp;Vitamin D2.&amp;nbsp; 
 Es steht im Verdacht,  Osteoporose (Knochenschwund)  vorzubeugen, denn Studien belegen, dass Ergosterin das Wachstum der Knochen fördert!  Aber Achtung:&amp;nbsp;Gleichzeitig sind&amp;nbsp; Ergosterin bzw. die Biosynthese des Ergosterins die Zielsubstanz zahlreicher&amp;nbsp;  Antimykotika. Giftige Schimmelpilze oder Hefepilze werden in der Medizin normalerweise dadurch bekämpft, dass man das Ergosterin angreift. Dies schwächt oder tötet die meisten Pilzarten, da die Zellmembran des Pilzes dann Schaden nimmt.&amp;nbsp;  Nehmen Sie also ein Medikament gegen gefährliche Pilze, so macht dies das Ergosterin wieder unschädlich.   
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                            <updated>2023-08-10T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Cordyceps und Cordycepin</title>
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                                            Die besonderen Inhaltsstoffe des wertvollen Heilpilzes
                                        ]]>
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                  Nach der Lehre der TCM sind die Nieren der Ursprung aller Körperenergien.  
 Haben die Nieren Probleme oder leiden unter äußeren Belastungsfaktoren, bringt das den gesamten Organismus aus dem Gleichgewicht.  Dies kann sich laut TCM in Problemen auf Ebene der Knochen, Gelenke und Zähne äußern. Auch Rückenschmerzen und vorzeitige Alterserscheinungen wie Schwerhörigkeit, nachlassende Sehkraft und graue Haare stehen mit den Nieren in Verbindung. Hinzu kommen Entwicklungs- und Wachstumsprobleme in Kindheit und Jugend. Da in den Nieren auch die psychische Energie ihren Ursprung hat, können sich Erkrankungen in Ängsten, Müdigkeit, Unsicherheit und Konzentrationsschwäche äußern. Die Wirkung des Cordyceps auf die Nieren beschreiben fachkundige Therapeuten als tonisierend und stärkend. Er nährt das Qi in den Nieren und fördert damit alle Energien des Körpers.  In der Schulmedizin konnte die positive Wirkung des Cordyceps auf die Nieren in vielfacher Weise nachgewiesen werden. So zeigte sich beispielsweise, dass der hohe  Cordycepin -Gehalt für eine bessere Ausscheidung von Kreatinin und Harnstoff sorgt.   Dadurch sinken die Harnstoff-, Harnsäure- und Kreatininwerte im Blut nachweislich. Eine reibungslose Ausscheidung und damit eine gute Kreatinin-Clearance haben zudem einen heilsamen Einfluss auf Nierenentzündungen (Nephritis) und -funktionsstörungen. Darüber hinaus hat der Cordyceps eine schützende Wirkung auf die kleinsten Funktionseinheiten der Niere, die Glomeruli. Kommt es bei ihnen zu Defekten, werden zu viele Eiweiße ausgeschieden. Mediziner sprechen in diesem Fall von Proteinurie.  Da die Nieren von Diabetes mellitus sehr in Mitleidenschaft gezogen werden, leistet der Cordyceps auch in diesem Fall gute Dienste. Diabetiker, die den Vitalpilz regelmäßig einnehmen, berichten von einer Gewichtsreduktion, weniger Durstgefühl und besseren Blutzuckerwerten. Eine Folge der enthaltenen  Glucane .  Die Nebennierenrinde steht in engem Zusammenhang mit den Nieren und ist für die Produktion von Hormonen zuständig. Durch das regulierende Eingreifen des Cordyceps auf die Nebennierenrinde können Stress-Symptome spürbar gelindert werden.  Aus diesem Grund beugt der Raupenpilz auch chronischen Erkrankungen vor, die aus starkem Stress hervorgehen können.  Die Regulation der Hormone macht sich überdies im Bereich der Geschlechtsorgane und damit der Fruchtbarkeit bemerkbar. Eine gleichmäßig hohe Produktion von Geschlechtshormonen stärkt auf Dauer die Geschlechtsorgane von Frau und Mann.  Medikamente, wie sie die Schulmedizin einsetzt, gehen fast immer mit Nebenwirkungen einher. Unter der Verstoffwechselung von Pharmazeutika wie Paracetamol, Ibuprofen, Antibiotika, Chemotherapeutika und vielen weiteren leiden die Nieren enorm.  Daher ist bei schulmedizinischer Medikation häufig eine begleitende Einnahme von Cordyceps zur Unterstützung der Nieren ratsam. Im Anschluss an eine medikamentöse Therapie bringt der Cordyceps Pilz die Regeneration voran. Bei Antibiotika betrifft dies vor allem die Tubuluszellen in den Nieren.  Bei der Gabe von Kontrastmittel, das bei vielen bildgebenden Verfahren injiziert werden muss, kommt es hingegen zu hohem oxidativem Stress und teilweise zu Entzündungen in der Niere. Der Cordyceps wirkt in diesem Fall nicht nur heilend, sondern kann sogar drohende Apoptosen (Zelltod) verhindern. Aufgrund seiner förderlichen Wirkung auf die Ausscheidung gelangt das Kontrastmittel zudem schneller wieder aus dem Organismus heraus. 
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  Der Raupenpilz entfaltet seine heilsamen Eigenschaften nicht nur auf physischer, sondern ebenso auf psychischer Ebene.  
 So wurden in der TCM mit dem Cordyceps gute Erfahrungen gemacht, was die Linderung von Stress und dessen Auswirkungen anbelangt: 
 Wie bereits bei den Nieren beschrieben, reguliert der Vitalpilz die Aktivität der Nebennierenrinde. Stresshormone und somit auch Stress-Symptome lassen durch die Einnahme von Cordyceps spürbar nach. In Untersuchungen zeigte sich, dass der Raupenpilz die Konzentrationsfähigkeit sowie die Gedächtnisleistung von Personen, die unter Burn-out leiden, verbessert. Ein vergleichbarer Effekt ist bei Demenzpatienten zu beobachten. 
 Bei einem Burn-out spielt neben der Erschöpfung auch immer eine depressive Verstimmung mit hinein. Hier zeigt das  Cordycepin , das vor allem im Cordyceps militaris enthalten ist, eine lindernde Wirkung. Es reguliert die Sensibilität verschiedener Rezeptoren im Körper, die ursächlich an Stimmungsschwankungen beteiligt sind.   Ein weiterer antidepressiver Wirkstoff ist das  L-Tryptophan , das im Cordyceps Pilz vorkommt. Es handelt sich hierbei um eine Aminosäure, aus der im Gehirn das Glückshormon Serotonin synthetisiert wird.  ( Seine antidepressiven Wirkungen erklärt man sich heutzutage über die Darmflora, den Dectin-1-Rezeptor, über die AMPA-Rezeptoren und die Stimulation des BDNF, des brain derived neurotrophic factor – dieser Signalweg wird heute als einer der wichtigsten Ansatzpunkte bei Depressionen erachtet. Ergänzt wird dies durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften.) 
  Für eine stabile Psyche ist ein gesunder Schlaf unerlässlich. Wer unter Schlafstörungen leidet, kann mit Cordyceps Abhilfe schaffen. Der Sinensis aber besonders auch der Militaris verbessern durch den hohen Gehalt an  Cordycepin  die Schlafqualität nachhaltig. Positiv wirkt sich außerdem aus, dass der Cordyceps hilft, den Blutdruck zu regulieren.  Unter anderem durch enthaltene  Glucane . Ein zu hoher Blutdruck ist nämlich – ebenso wie ein zu niedriger – häufig die Ursache schlechten Schlafs. Im Gegensatz zu den Schlafmitteln aus der Schulmedizin müssen Sie bei Heilpilzen keine Nebenwirkungen oder gar Abhängigkeit befürchten. 
   Weitere Funktionen des Cordyceps lassen sich beobachten:  
  Auf der Zellebene  Auf Ebene der Zellen zeigten Untersuchungen an Mäusen, dass die Mitochondrien unter der Einnahme von Cordyceps deutlich leistungsfähiger waren. Dies führten sie auf eine Zunahme der Energieeinheiten ATP zurück, welche die Zellkraftwerke zur Gewinnung von Energie benötigen.  Insbesondere in den Leberzellen zeigte sich eine vermehrte Bildung von ATP um bis zu 50 %. Hier liegt auch der große Unterschied zwischen dem Cordyceps und chemischen Dopingmitteln: Letztere regen die Zellen dazu an, übermäßig viel Energie zu verbrauchen. Das führt am Ende zu großer Erschöpfung und einem gesteigerten Bedarf an Regeneration. Der Cordyceps macht hingegen mehr Energie verfügbar. 
  Durch eine Steigerung der Versorgung mit Sauerstoff  Weiterhin sorgt der Raupenpilz dafür, dass das Gewebe besser mit Sauerstoff versorgt wird. Dieser Effekt beginnt in der Lunge, die vermehrt Sauerstoff aufnimmt. Weiter ist der O2-Transport effizienter, da der Blutfluss durch das Adenosin gesteigert wird. Letztendlich wird der Sauerstoff in den Zellen effizienter genutzt, weshalb für dieselbe Leistung weniger Sauerstoff nötig ist. Aus diesem Grund sind ein Sauerstoffmangel in der Muskulatur und daraus resultierende Ermüdungserscheinungen unter der Einnahme von Cordyceps erst deutlich später zu beobachten. 
  Durch verbesserten Muskelaufbau und erhöhte Fettverbrennung  Darüber hinaus regen die Inhaltsstoffe des Cordyceps die Fettverbrennung und Betaoxidation an. Dadurch wird der Glykogenverbrauch auch bei Kraftanstrengung hinausgezögert. Die Vorräte reichen somit länger. Gerade für männliche Kraftsportler ist zusätzlich wichtig, dass der Vitalpilz die Ausschüttung des männlichen Hormons fördern kann. Dieses ist essenziell am Aufbau der Muskulatur beteiligt. Aufgrund all der bereits genannten förderlichen Wirkungen im Bereich des Sports kann der Cordyceps bei Übergewicht und dessen Reduktion eine große Hilfe sein. Wer sich fitter fühlt, mehr Leistung erbringen kann und schneller Muskeln aufbaut, verliert eher seine überflüssigen Pfunde. 
  Durch schnellere Regeneration  Wer Sport macht, braucht Erholungspausen zur Regeneration. In Studien konnte nun gezeigt werden, dass sich das Muskelgewebe nach Belastung unter dem Einfluss des Cordyceps schneller wieder erholt. Dies äußerst sich in einem rascheren Absinken der Laktatwerte. Das Risiko einer Übersäuerung ist damit geringer. Generell unterstützt der Raupenpilz die Erholung nach starken Dauerbelastungen wie auch nach schweren Krankheiten. 
  Durch weitere positive Auswirkungen auf die Psyche  Die leistungssteigernde Cordyceps Wirkung ist jedoch nicht nur auf den körperlichen Bereich beschränkt. Auch auf geistiger Ebene setzen seine wertvollen Kräfte an. Personen mit Cordyceps Erfahrung berichten von klarerem Denken. Sie fühlen sich psychisch stabiler, was wohl der antidepressiven Wirkweise zuzuschreiben ist.  Dies und die Herunterregulierung von Stress durch eine verminderte Cortisolausschüttung der Nebennierenrinde ist für Sportler in Wettkampfsituationen überaus hilfreich. Wer weniger Stress verspürt, ist konzentrierter und spart wertvolle Energie für die wesentlichen Prozesse. 
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   Wie bei allen Pilzen die Beta-Glucane enthalten, ist der Cordyceps natürlich auch gut für:    Herz Kreislauf  Für Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen ist es wichtig zu wissen, dass der Cordyceps auf den Blutdruck regulierend und auf den Cholesterinspiegel senkend wirkt. In Studien konnte beobachtet werden, dass sich die Gefäße erweitern. Die verbesserte Durchblutung kommt allen Organen und so auch dem Gehirn zugute. Der diastolische Blutdruck sinkt und das Herzschlagvolumen nimmt zu. Im Gegensatz zu herkömmlichen Herz-Medikamenten bringt der Cordyceps keine Nebenwirkungen mit sich. Unter Einnahme von Cordyceps zeigte sich außerdem ein entspannender Effekt auf die glatte Muskulatur in den Wänden der Gefäße. Das Risiko der Plaques-Bildung reduzierte sich zugleich deutlich.  Somit hilft der Cordyceps den Blutdruck innerhalb der Norm zu halten. Sogar eine Stärkung des Herzens und eine Glättung von Herzrhythmusstörungen sind möglich. Aufgrund all dieser positiven Wirkungen ist der Cordyceps bei Übergewicht ein hervorragendes Mittel, dem belasteten Kreislauf etwas Gutes zu tun. 
   Immunsystem  Unser körpereigenes Abwehrsystem muss immer wieder heftigen Angriffen standhalten. Ist es geschwächt, stehen Viren und Bakterien Tür und Tor offen. Doch auch hier hat der Cordyceps eine gesundheitsfördernde Wirkung. Grundsätzlich steigert er die körpereigenen Abwehrmechanismen, reguliert aber auch überschießende Reaktionen nach unten. Letzteres hemmt die Entstehung von Autoimmunerkrankungen. Unser Immunsystem wehrt sich mithilfe von verschiedenen Zellen und Stoffen gegen unerwünschte Eindringlinge. Der Cordyceps Pilz fördert die Bildung der T-Zellen wie auch der Immunglobuline M und G. Diese Globuline sind wichtige Helfer des Immunsystems, da sie Eindringlinge und beschädigte Zellen markieren.  So können die Immunzellen ihre Ziele zuverlässig erkennen. Zu diesen Immunzellen gehören unter anderem die weißen Blutkörperchen, die natürlichen Killerzellen und die Makrophagen, auch Fresszellen genannt. Die Aktivität genau dieser drei Zellgruppen erhöht sich bei der Einnahme von Cordyceps. Weiter regt der Raupenpilz das Gamma-Interferon an, welches die Abwehrkräfte unterstützt. Gegen Viren und Bakterien geht auch das im Heilpilz reichlich vorhandene  Cordycepin  vor. Es wirkt ähnlich wie ein Antibiotikum. Der große Unterschied ist allerdings, dass das Cordycepin nur gezielt schädliche Bakterienstämme am Wachstum hindert. Die nützlichen Stämme, wie beispielsweise Bifidobakterien oder Laktobazillen im Darm, bleiben unbeschädigt. Auch der Cordyceps militaris leistet einen bemerkenswerten Beitrag zur Immunabwehr. Das in ihm enthaltene Ergosterolperoxid lindert Entzündungen im Körper. Außerdem unterstützt es das Immunsystem bei der Abwehr von Viren. 
   Krebs  Gerade im Bereich der Krebsbekämpfung ergeben sich in jüngster Zeit immer wieder neue Erkenntnisse zu den wertvollen Eigenschaften des Cordyceps. Grundlage für eine erfolgreiche Bekämpfung von Tumorzellen ist immer ein starkes Immunsystem. Inwiefern er dieses unterstützt, haben wir eben ausführlich dargestellt. Im Reagenzglas beobachteten Forscher die Zerstörung des Zellskeletts von Krebszellen durch Cordyceps bei Leukämie, Brust- und Prostatakrebs. In der Praxis wird von der Einnahme von Cordyceps bei Brustkrebs allerdings eher abgeraten, da seine hormonaktivierende Wirkung den Tumor unterstützen könnte. Lassen Sie sich daher unbedingt immer gut beraten! Weitere Studien weisen darauf hin, dass der Raupenpilz die Krebszellen aushungern kann, indem er vor allem die Neubildung von Blutgefäßen zum Tumor hin unterbindet.  Zudem behindert er die Synthese von Proteinen in der Krebszelle, was das Wachstum zusätzlich verlangsamt. All diese wunderbaren Wirkungen bringt der Cordyceps ohne Nebenwirkungen zustande. Bei einer Erkrankung wie Krebs bedeutet dies für Betroffene große Hoffnung, auch weil der Cordyceps die Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlung lindern kann und somit eine wichtige Ergänzung der Komplementärmedizin darstellt.  Seine schützende Wirkung auf das Knochenmark hat einen positiven Einfluss auf Immunsystem und Kreislauf, da die Neubildung wichtiger Zellen unterstützt wird. 
  Sowohl in Hinsicht auf Prävention als auch auf die Therapie von Krebs hat nicht zuletzt die antioxidative Kraft von Cordyceps eine große Bedeutung. Antioxidantien bekämpfen freie Radikale, welche ursächlich für die Schädigung der Zell-DNA sein können. Insbesondere der Cordyceps militaris erweist sich durch seinen hohen Ergosterol-Gehalt als stark antioxidativ. Doch auch der Cordyceps sinensis aktiviert die körpereigene Enzyme Superoxid-Dismutase und Glutathion-Peroxidase, welche einen antioxidativen Charakter aufweisen. Wissenschaftler konnten die antioxidativen Effekte mithilfe des Markers MDA eindeutig nachweisen. Dessen Plasmakonzentration sinkt durch die Einnahme von Cordyceps, was auf eine geringere Oxidation gesättigter Fettsäuren hinweist. 
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                            <updated>2023-08-07T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Glucane</title>
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                 Beta-Glucane zählen zu den Ballaststoffen und kommen in einigen Getreidesorten vor. Zu den wichtigsten Quellen gehören&amp;nbsp;Hafer und Gerste.&amp;nbsp;Zudem stecken sie in Algen, Hefen und Pilzen, darunter Austernseitling, Champignon und Shiitake.  Beta-Glucane&amp;nbsp;sind Polysaccharide mit den entsprechenden Eigenschaften auf den Körper, wie sie eben Polysaccharide aufweisen. In bestimmten Anwendungsgebieten sticht allerdings die Untergruppe der Glucane besonders hervor. Dies war besonders in der Krebsforschung der Fall.&amp;nbsp;   Wer sollte Beta-Glucan nehmen?  
 
 Bei Immunschwäche verschiedenster Ursache 
 Bei erhöhter Infektanfälligkeit, wie Grippe, Herpes, Pilzbefall 
 Bei Allergien und Hautirritationen 
 Vor oder nach Chemotherapie und/oder Bestrahlung 
 Zur Förderung der Wundheilung 
 Ab einem Alter von 40, wenn die Funktionsfähigkeit des Immunsystems langsam nachlässt 
 Bei Stress jeder Art. 
 
 Aber auch bei Menschen mit chronischem Erschöpfungs-syndrom, Fibromyalgie, Diabetes oder chronischen Entzündungen macht sich die verbesserte Immunantwort positiv bemerkbar ebenso wie bei Personen, die Umweltgiften und erhöhter UV-Strahlung ausgesetzt sind. Die wichtigsten Anwendungsgebiete im Überblick sind: 
  Krebs   Die Gabe von Beta-Glucan bewirkte in Versuchen, dass der Anteil der Neutrophilen mit tumorhemmenden Eigenschaften deutlich zunahm und das Tumorwachstum zurückging.  Besonders wichtig war hierbei der Nachweis, dass die Umprogrammierung der Neutrophilen Granuloyzenten bereits im Knochenmark einsetzt.   Durch die Gabe von Beta-Glucan veränderte sich die Genaktivität der myeloischen Vorläuferzellen, aus denen sich später auch die Neutrophilen entwickeln. „Dies bewirkt, dass sich die Eigenschaften der kurzlebigen Neutrophilen längerfristig hin zu einer gegen den Tumor gerichteten Aktivität verändern. Denn die Vorläuferzellen bilden über einen längeren Zeitraum hinweg Neutrophile mit tumorhemmenden Eigenschaften“   
 
 
  Hoher Cholesterin-Spiegel  Beta-Glucane senken nachweislich erhöhte Cholesterinspiegel, vor allem LDL-Cholesterin. Sie binden Gallensäure im Darm, wodurch die Cholesterinaufnahme sinkt. Zur Neubildung von Gallensäure wird ebenfalls Cholesterin verbraucht.    Diabetes  Auch der Insulin- und Blutzuckeranstieg nach einer Mahlzeit wird durch Beta-Glucane gesenkt. Grund ist eine langsamere Verdauung und Aufnahme des Zuckers. Damit könnte es eine beginnende Zuckererkrankung (Diabetes) dämpfen oder eine Fettlebererkrankung lindern. 
  Für eine Diät  Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass Beta-Glucane das Sättigungsgefühl verlängern und dadurch eine Gewichtsabnahme unterstützen könnten.    Bluthochdruck  Wegen der umfangreichen Effekte auf den Stoffwechsel vermutet man auch eine leichte Wirkung auf Bluthochdruck.   
  Nebenwirkungen und Allergien  Die Substanzen Beta-1,3/1,6-Glucan, sind natürliche Substanzen, die sich positiv auf das Immunsystem auswirken,&amp;nbsp;ohne Nebenwirkungen&amp;nbsp;zu haben. In seltenen Fällen können Beta-Glucane Magen-Darm-Beschwerden verursachen wie Blähungen, Übelkeit oder Bauchschmerzen. Häufig verschwinden die Beschwerden nach längerem Einsatz, da sich der Darm mit der Zeit an die Ballaststoffe gewöhnt. Eine Allergie gegen Beta-Glucane tritt selten auf. Insbesondere&amp;nbsp;Nebenwirkungen auf Mutter oder Kind in Schwangerschaft oder Stillzeit sind bisher nicht bekannt.  Werden größere Mengen Beta-Glucane oder Kleie ohne Wasser eingenommen, kann es zu Verstopfung oder im Extremfall zu einem Darmverschluss kommen. Es sollte daher immer ausreichend getrunken werden. Hafer-Beta-Glucane können die Wirkung von Medikamenten herabsenken. Durch die Gelbildung kann ihre Aufnahme behindert werden. Medikamente sollten daher im Abstand von mindestens zwei Stunden zu Beta-Glucanen eingenommen werden.&amp;nbsp;Beta-1,3/1,6-Glucan kann aber auch die Wirkung von Antibiotika verstärken.Von der FDA wurde Beta-1,3/1,6-Glucan als sicher eingestuft.  Beta-Glucane können den Blutzucker senken. Menschen, die Medikamente gegen Diabetes (Metformin, beispielsweise Biocos® oder Diabesin®) einnehmen oder Insulin (wie Humalog® oder NovoRapid®) spritzen, sollten den Blutzucker engmaschig messen. So wird eine Unterzuckerung vermieden. 
  Menschen, die Allergien auf Hefe haben, könnten u.U. auch eine allergische Reaktion auf glucanhaltige Lebensmittel haben.   Für alle die es ganz genau wissen wollen: Wie wirkt Beta-(1,3/1,6)-Glucan?   Um den Wirkungsmechanismus von Beta-Glucan genau zu verstehen, muss man den Aufbau des Immunsystems verstehen. Ein wesentlicher Bestandteil des allgemeinen Immunsystems sind die Makrophagen, die eindringende Bakterien mittels Phagozytose direkt auflösen können. Makrophagen sind ständig an der Entgiftung des Körpers und der Darmflora beteiligt, und haben eine anti-infektiöse und tumor-protektive Wirkung. Außerdem setzen sie wichtige Enzyme, Proteine und Lipide frei, die dann mit anderen Zellen des Immunsystems kommunizieren. Zu diesen Zellen gehören B-Lymphozyten und T-Lymphozyten, die Bestandteil des erworbenen Abwehrsystem sind. Für eine erfolgreiche Immunantwort ist die reibungslose Zusammenarbeit dieser beiden Teile des Immunsystems wesentlich. In den letzten Jahren wurden an Makrophagen spezifische Rezeptorstellen für das Beta-1,3/1,6-Glucan-Molekül entdeckt. Dockt das Beta-1,3/1,6-Glucan-Molekül an diese Rezeptorstelle an, stärkt es damit die Makrophage und macht sie “scharf”. Mögliche Angreifer werden erkannt, und das unspezifische Immunsystem tritt in Aktion. Darüberhinaus wird mit Hilfe von Botenstoffen auch die spezifische Abwehr ausgelöst. Oral genommenes Beta-1,3/1,6-Glucan ist säurestabil und passiert den Magen. Makrophagen in der Dünndarmwand werden durch das Beta-Glucan mit Hilfe der Beta-Glucan-Rezeptoren aktiviert. Sie gelangen dann in die örtlichen Lymphknoten (Peyer’sche Plaques), setzen Zytokine frei und aktivieren so das gesamte Immunsystem im ganzen Organismus. An der Wundheilung sind die weißen Blutzellen entscheidend beteiligt, und insbesondere die Makrophagen spielen durch Absonderung von wachstumsregulierenden und blutgefäßbildenden Peptiden und durch das Abräumen abgestorbener Zellen und Gewebebruchstücke eine dominierende Rolle. In der Haut agiert eine Teilpopulation der Makrophagen, die sog. Langerhans-Zellen. Sie befinden sich direkt unter der Epidermis. Auch ihre Aktivität wird durch Beta-Glucan gesteuert. Sie produzieren Kollagen, beschleunigen die Wundheilungszeit und verbessern die Wundheilung. Die für Abwehrprozesse der Haut verantwortlichen ortsansässigen Makrophagen bilden einen Schutz gegen Einflüsse von außen wie z. B. Sonnenbrand, alltägliche Belastungen durch Waschmittel, Chemikalien, Gifte, Lösungsmittel und verschiedenste Keime in der Umgebung. Auch bei alltäglichen, weniger eingreifenden Prozessen können sie ihren Abwehraufgaben mit Hilfe von Beta-Glucan-Schutz besser gerecht werden.   Wissenschaftliche Studien über Beta-1,3/1,6-Glucan  Seit mehreren Jahrzehnten gibt es unzählige wissenschaftliche Untersuchungen über Beta-Glucane. In einer randomisierten Doppelblindstudie wurde die Makrophagensstimulation durch Beta-1,3/1,6-Glucan bei Patienten mit Polytrauma untersucht. In der mit Beta-1,3/1,6-Glucan behandelten Gruppe traten signifikant weniger Infektionen (Pneumonie, Sepsis) auf als in der unbehandelten Gruppe. Zusätzlich zeigte diese Studie die Sicherheit von Beta-1,3/1,6-Glucan. Surgery, Medical University of South Carolina, Charleston SC, USA wertete die Behandlung von 6 Wochen bis 16 Jahre alten Kinder mit Verbrühungen bzw. Verbrennungen aus, die zwischen 1 bis 35% der Körperoberfläche betrafen. Auf die Wundfläche wurde ein mit Beta-Glucan angereicherter Kollagenfilm aufgelegt, der bei 79% der Kinder intakt blieb und unter dem die Wunde verheilte. Die Autoren berichten von “excellent cosmetic results, minimal analgesic requirements, and no need for repetitive dressing changes”. In einer anderen Studie wurde die Überlebensrate von Patienten mit einem Magenkarzinom durch Beta-Glucan in Kombination mit Chemotherapie signifikant verlängert. Positive Ergebnisse fand man auch bei Patienten nach einer koronaren Bypassoperation. In einer weiteren Studie gab es eine deutliche Hemmung viraler Aktivität bei HIV-Patienten. 
 
 
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